Posted by on Sep 6, 2013 in Allgemein, NEUES, PRESSEMITTEILUNGEN

Bevor die Einspruchsfrist zu den Plänen der Bebauung der ehemaligen Hauptschule im Hildener Süden in der kommenden Woche auf die Zielgerade geht, hat die Bürgeraktion eine Informationskampagne zur Stadtentwicklung angestoßen. „Damit wollen wir den Aufruf der Umweltgruppen BUND und MUT sowie der Bürgergruppe ‚Grüne Lunge’ zur Stimmabgabe über die Pläne unterstützen“, wie Fraktionsvorsitzender Ludger Reffgen erläutert.
Wichtig sei der Bürgeraktion vor allem die Information der Menschen über die Bauabsichten, aber auch, auf die Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Planung und Gestaltung hinzuweisen. Dies leiste die Information im städtischen Amtsblatt nicht, stellt Reffgen zur unzureichenden Bekanntmachung aus dem Rathaus fest. Nur wer informiert sei, könne mitreden. Schließlich sei jeder Bürger berechtigt, Ideen, Einwände und Änderungsvorschläge vorzubringen. „Je mehr Meinungen geäußert werden, umso stärker ist ihr Gewicht“, gibt der Fraktionschef zu bedenken.
„Nicht nur Wohnraum bedeutet Raum zum Leben“. Diesen Leitgedanken stellt die Bürgeraktion in den Mittelpunkt ihres Aufrufs. Zentrale Aufgabe bei der Stadtentwicklung in Hilden sei es, angesichts der dichten Bebauung das Gleichgewicht zwischen den Zielen „günstiger Wohnraum“ und „Erhalt von Freiflächen“ zu wahren. Die Kampagne solle den Menschen Mut machen, ihr Mitwirkungsrecht zu nutzen: „Wer Tag und Nacht in den Wohnvierteln der Stadt lebt, weiß am meisten über die Vor- und Nachteile seines Quartiers“, heißt es in einer breit gestreuten Publikation. Deshalb funktioniere erfolgreiche Stadtentwicklung am besten mit den Menschen, nicht gegen sie, ist Reffgen überzeugt.
Die Bebauung auf dem Gelände der Fabriciussporthalle und der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule, für die die Einspruchsfrist im Rathaus noch bis Montag, 16. September läuft, stellt die Bürgeraktion in Zusammenhang mit zwei weiteren, großflächigen Bauprojekten im Hildener Süden: Die hohe Verdichtung im Bereich An den Linden und die Bebauung der Sängerwiese in Karnap. Reffgen: „Die Initiative unterstreicht unsere Forderung nach einer schonenden Lösung für Umwelt und Anwohner.“

web_BA-Klappfolder_RAUM-3