Posted by on Okt 2, 2017 in ANTRÄGE / ANFRAGEN, NEUES

Soll die Elektromobilität besser vorankommen, muss die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden – überall, auch in Hilden. Davon ist die Bürgeraktion überzeugt. Doch wie steht es bei uns um den Ausbau des Ladenetzes, fragt die BA.

“Elektromobilität ist auf dem Vormarsch, leider jedoch allzu schleppend”, findet die Ratsfraktion der BA. Schlüsselfaktor dafür sei eine bedarfsgerechte öffentliche Ladeinfrastruktur. Wenn die Anzahl der Elektroautos und -Zweiräder wachsen solle, werde auch die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladestationen deutlich steigen müssen. Diese Ladepunkte müssten einfach zu finden, verlässlich, jederzeit verfügbar und komfortabel zu bedienen sein.

Ob es beim örtlichen Energieversorger Pläne zum Ausbau des Ladenetzes für Elektromobilität in Hilden gibt, interessiert die BA. Und ganz konkret: Ist eine Beteiligung am kürzlich neu aufgelegten Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums beabsichtigt?

Dazu sollten sich aus Sicht der BA die Stadtwerke äußern. Um die Wende zum abgasfreien Fahren zu fördern, sollten auch in Hilden weitere Weichen für die emissionsfreie Zukunft auf den Straßen gestellt werden. Dafür könnten, so die BA, auch konzeptionelle Überlegungen in Frage kommen, gemeinsam mit der Privatwirtschaft den Ausbau von Ladepunkten zu forcieren.

Noch immer scheuten sich viele, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen, bedauert die BA. “Häufig scheitern Anschaffungsüberlegungen an mangelhaften Lademöglichkeiten.” Die Angst vor Widrigkeiten beim Aufladen oder in puncto Komfort wohl noch Abstriche machen zu müssen, sei zu groß. Andererseits stießen schon heute die vorhandenen Stationen oft an ihre Kapazitätsgrenzen.

“Wenn die Wende zum Elektromobil gelingen soll, gehören deutlich mehr elektrische Zapfsäulen in den öffentlichen Straßenraum”, ist die BA überzeugt.